Wien – Anders, aber sehr charmant


„Wien ist anders“ lautete der Werbe-Slogan der traditionsbewussten Hauptstadt Österreichs in jüngster Zeit. Wien ist jedoch nicht nur anders, es ist sogar ganz besonders! Hier haben bedeutende Komponisten wie Haydn, Mozart, Brahms oder Mahler ihre Werke vollbracht, hier lebten, schrieben und wirkten Grillparzer, Nestroy, Prawy und Freud. So ist es kein Wunder: Wer Wien und seine Schönheiten besucht, kann sich seinem Charme kaum entziehen. Wohnen Sie schon in Wien oder suchen Sie gerade eine Wohnung, Haus oder andere Immobile.Die unterstehende Links bringen Ihnen genau zu Ihre Immobile in Wien.

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Eine Stadt mit bewegter Geschichte


Wien, die Stadt, die neben berühmten Komponisten und Schriftstellern international gefeierte Stars wie die Hollywood-Größen Oskar Werner (1922-1984), Leon Askin (1907-2005) und Maximilian Schell (geb. 1930) hervorgebracht hat, zählt heute – auf etwa 415 Quadratkilometer und 23 Bezirke verteilt - etwa 1,7 Millionen Einwohner. Die Stadt an der Donau kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Napoleons Übergriffe auf Wien, die Türkenbelagerungen, Pestausbrüche und die beiden Weltkriege haben Wien erschüttert, aber nicht auf die Knie zwingen können. Nach dem 2. Weltkrieg, der etwa 20% der Stadt zerstört hinterließ, wurde wieder fleißig aufgebaut. Heute strotzt die Universitätsstadt vor Energie und man kann beim Flanieren durch die von alten Prunkbauten gesäumten Straßen und Gassen Wiens Jahrhunderte alte, turbulente Geschichte spüren. Studierende aus nah und fern beleben heute die Metropole, Touristen aus ganz Europa, dem benachbarten Ausland und Übersee bestaunen interessiert Wiens Sehenswürdigkeiten und Sammlungen, Galerien und Museen.

Prachtvolle Sehenswürdigkeiten


Wiens Prunkbauten aus der Zeit des „Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation“ (bis 1806) und aus der Kaiserzeit (ab 1804) machen den unwiderstehlichen Charme der Metropole aus. Die Architektur der öffentlichen Bauten Wiens reicht u.a. von Gotik über Barock, den romanischen Stil bis hin zum Jugendstil.

Historische Prachtbauwerke wie das Schloss Schönbrunn ziehen jährlich zigtausende Besucher an. Die barocken Prunkräume laden zum Träumen vom prachtvollen Kaisertum ein und lassen auf Kaiserin Elisabeths (Sissis) Spuren wandeln. Die liebevoll gestaltete, große Schlossanlage lädt zum Flanieren und Erholen im Grünen ein. Eine Wanderung über den Schlosspark hinauf zur Gloriette belohnt den Besucher nicht nur mit einem Blick auf das schöne Schloss, sondern auch mit einem grandiosen Panorama über Wien.

Im Schlosspark eingebunden befindet sich ebenso der Tiergarten Schönbrunn, der älteste noch bestehende Zoo der Welt. Der 1752 eröffnete, wunderschön gelegene Tierpark beherbergt 480 Tierarten, deren exotischer Anblick Alt und Jung gleichermaßen erfreuen.

War einem der Blick über Wien von der Gloriette des Schlosses Schönbrunn zuwenig, so empfiehlt sich zudem eine Fahrt mit dem Wiener Riesenrad. Das 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums von Kaiser Franz Josef I. am Wiener Vergnügungsviertel (Wiener Prater) errichtete Riesenrad erfreut seine Besucher mit einem atemberaubenden Blick auf die Dächer ganz Wiens. Ein Café-Restaurant verwöhnt seine Gäste mit Wiener Köstlichkeiten und man kann in den Luxuswaggons des Riesenrads sogar besondere Anlässe feiern.

Sammlungen von Werken berühmter alter Künstlern locken in die Hofburg, die Albertina, ins Schloss Belvedere sowie das Kunsthistorische Museum. Während man in der Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums u.a. die Werke alter Meister wie denen des Peter Paul Rubens (1577-1640), Pieter Brueghel des Älteren (1530-1569) und Rembrandt van Rijn (1606-1669) bestaunen kann, lädt das 2001 eröffnete – mehrere Museen umfassende - Museumsquartier u.a. auch zur Betrachtung moderner Kunst wie z.B. des österreichischen Expressionisten Egon Schiele (1890-1918) oder Gustav Klimts (1862-1918).
Neben umfangreichen Galerien und naturhistorischen Sammlungen im Naturhistorischen Museum geben zahlreiche weitere Museen dem geneigten Touristen Einblick in die Welt verschiedenster Fachbereiche. Vom Globenmuseum bis hin zum Foltermuseum, Kriminal- oder Technischem Museum, es findet sich für jeden Geschmack das Richtige.

An keinem Wien-Besuch führt natürlich eine Visite am berühmten Wiener Stephansdom vorbei. Das liebevoll als „Steffl“ bezeichnete, im gotischen Stil erbaute Wahrzeichen Wiens überragt die Dächer mit einer Höhe von etwas mehr als 136 Metern. In seinen heiligen Hallen ruhen die Gebeine von seit Jahrhunderten verschiedenen Kaisern, Erzherzogen und deren Gemahlinnen sowie Wiener Kardinälen und Erzbischöfen. Ebenso hier – allerdings nur zum Teil - begraben liegt Napoleon Bonapartes Sohn der Habsburgerin Marie Louise: Napoleon II. alias Franz Herzog von Reichstadt (1811-1832). Er war erst 21-jährig an Tuberkulose gestorben. Seine Gebeine wurden in der Zeit des Nationalsozialismus nach Paris überführt, seine Eingeweide verblieben allerdings - wohl irrtümlich - in Wien.

Liebt man das Shoppen, kommt auch diese Leidenschaft in Wien nicht zu kurz: Die Mariahilfer Straße bietet – neben modernen Wiener Shoppingcentern - als Wiener Shoppingmeile unzählige Möglichkeiten, sein Geld für schöne Kleidung und Accessoires auszugeben.

Kultur - Musik & Theater: Wo, wenn nicht in Wien?


Wien vermochte Komponisten wie Schubert, Liszt, Lehar, Bruckner, Strauß (Vater und Sohn) und Beethoven zu musikalischen Glanzstücken inspirieren. Hier haben international anerkannte Marken wie der „Wiener Walzer“, die „Wiener Philharmoniker“, die „Wiener Sängerknaben“ oder gar die europäische Epoche der „Wiener Moderne“ um 1900 ihren Ursprung. Wen wundert’s, dass in Wien Kunst und Kultur großgeschrieben wird. Regelmäßige Aufführungen im Burgtheater, Raimundtheater, in der Staatsoper, Volksoper, dem Wiener Konzerthaus sowie dem Burg- und Akademietheater und dem Theater in der Josefstadt ziehen die Einheimischen wie auch Besucher in die wohlbesuchten Ränge.

Veranstaltungen wie der „Life Ball“, das Filmfestival „Viennale“, die „Wiener Festwochen“ oder der alljährliche im TV live übertragene „Wiener Opernball“ runden das kulturelle Angebot Wiens zusätzlich ab.

Kulinarische Tradition


Wien wäre nicht Wien, wäre nicht auch fürs leibliche Wohl ausreichend gesorgt. Hier – wie allgemein in Österreich – hat Gemütlichkeit und gutes Essen Tradition. Die vornehme Kaffeehauskultur mit den süßen Köstlichkeiten aus verschiedensten Strudelsorten, Torten und Kuchen gibt zusätzlich Zeugnis von der traditionellen Küche Österreichs ab. Die Einflüsse der österreichischen Küche kamen zwar teilweise aus den benachbarten Ländern, die österreichischen Köche haben sie aber meist erst zu den Spezialitäten gemacht, die sie heute sind: Gulasch, Wiener Schnitzel, Schweinsbraten mit Semmelknödel und Sauerkraut – wo sonst bekommt man diese Speisen derart wohlschmeckend auf den Tisch? Möchte man es noch eine Spur uriger und traditioneller, so empfiehlt sich übrigens ein Besuch beim „Heurigen“. Das Wien umgebende Weinbaugebiet ermöglicht diesen speziellen Wiener Gaststätten, Wein auszuschenken und eine wohlschmeckende Jause zu reichen.

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