Immobiliensanierung – Jeder kann es


Wenn eine Immobiliensanierung ansteht, kann man in vielen Fällen auf die Hilfe teurer Handwerker verzichten. Sofern man über ein wenig handwerkliches Geschick verfügt, kann man in der Regel die meisten Dinge selbst erledigen.

Wände und Decken leicht ausbessern


Um eine Wohnung zu sanieren, sollte zunächst einmal dafür Sorge getragen werden, dass die Räume möglichst leer sind. Im ersten Schritt werden dann alte Tapeten und Anstriche von Wänden und Decken entfernt, um das darunter liegende Mauerwerk genauer betrachten zu können.
Kleine Unebenheiten an Decken und Wänden lassen sich genau wie kleine Risse mit Spachtelmasse bzw. Sanierputz ausbessern. Sollten nasse Stellen auftauchen, müssen hier zunächst die Ursachen geklärt werden. Ursache kann ein defektes Dach oder ein undichtes Fallrohr sein. Möglich ist auch aufsteigende Nässe im Mauerwerk aufgrund einer defekten Sperrschicht in der Grundmauer. Sind die Ursachen schließlich beseitigt, kann nach Trocknung der Wand und eventueller Schimmelbeseitigung neuer Putz aufgetragen werden.

Fußboden, Elektrik und Sanitäranlagen überprüfen


Auch der Zustand der Fußböden ist wichtig. Geben alte Dielenbretter zu sehr nach, so sollten sie mit über Kreuz eingeschlagenen großen Nägeln stabilisiert werden. Reicht dies nicht aus, können über die Dielen Spanplatten verlegt werden. So entsteht die nötige Stabilität, ohne dass der komplette Dielenboden erneuert werden muss.
Zur Sanierung gehören ebenfalls Sanitäranlagen und Elektrik. Alte Stromkreise verfügen oftmals noch nicht über den für Feuchträume vorgeschriebenen FI-Schutzschalter. Für die Sicherheit der Bewohner sollte dieser auf jeden Fall nachgerüstet werden. Kennt man sich allerdings mit der Elektrik nicht sehr gut aus, sollte diese Arbeit dem Fachmann überlassen werden. Ferner kann es sinnvoll sein, beim Umbau geeichte Wasserzähler zu installieren.

Sanierung der Türen


Türen spielen bei der Sanierung ebenfalls eine wichtige Rolle. Alte Türen können problemlos abgeschliffen und neu gestrichen werden. Bei Bedarf lassen sich auch andere Beschichtungen vom Fachmann auftragen. Die Eingangstür sollte besonders sorgfältig untersucht werden. Vor allem ist festzustellen, ob das Türblatt und die Beschläge noch den heutigen Sicherheitsanforderungen gerecht werden. Ist dies nicht der Fall, kann die Versicherung im Falle eines Einbruches die Zahlung wegen Mangel an Sicherheit verweigern. Gleiches gilt für die Fenster, sofern die Wohnung im Erdgeschoss liegt. Hier empfiehlt sich der Einsatz von abschließbaren Beschlägen. Bevor man alte Fenster abschleift und neu streicht, sollten sie genau auf korrekte Funktion und Dichtigkeit geprüft werden.

Fazit der Wohnungs - Immobiliensanierung


Die Wohnungssanierung ist eine der aufwendigsten Sanierungsarbeiten überhaupt. Fast immer kommen Kleinigkeiten oder größere Eingriffe hinzu, an die vorher niemand gedacht hat. Vorbeugend hilft nur eine möglichst ausgeklügelte Planung, die auch alle denkbaren Eventualitäten berücksichtigt. Mit etwas Geschick lässt sich dann aber die Wohnung recht schnell sanieren. Durch die eigenständige Arbeit lässt sich so mancher Euro sparen und Ihre Immobilie schaut wider Topfit aus!

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